Erste Arbeitswoche

In den nächsten Monaten arbeite bei Stichting Huize Betheljada. Das ist eine Einrichtung für Kinder und Erwachsene mit mehrfachen Behinderungen. Das heißt, alle Klienten sind schwer geistig behindert, fast alle haben eine Körperbehinderung und manche sind taub/schwerhörig oder blind/sehbehindert. Von den Bewohnern kann keiner sprechen und fast alle sitzen im Rollstuhl oder liegen im Sitzsack (nicht alle haben einen passenden Rollstuhl).

In der Einrichtung gibt es vier Wohngruppen. In drei Gruppen leben jeweils zehn Bewohner, die vierte Gruppe ist gerade noch im Aufbau und zurzeit wohnen dort nur sechs Bewohner. Diese Woche wurde allerdings entschieden, dass es jetzt auch finanziell möglich ist vier weitere Bewohner aufzunehmen. Außerdem gibt es eine Tagesgruppe, die von Menschen besucht wird, die bei ihrer Familie leben.

Da ich ja nun fertig studierte Sozialarbeiterin bin (Juhu!), wurde ich der Sozialarbeiterin zur Seite gestellt. Der Plan sieht vor, dass ich Montag und Dienstag mit ihr arbeiten soll. Da sie aber auch noch nicht so richtig weiß, wie sie mich an ihrer Arbeit beteiligen kann, habe ich diese Woche viel Zeit im Aktivitätenraum zugebracht. Das ist ein Raum, der vormittags und nachmittags für die Bewohner der Wohngruppen unterschiedliche Aktivitäten anbietet. Ich war vor allem beim Puzzeln, Musikhören und Vorlesen dabei. Aber es werden auch regelmäßig andere Dinge unternommen. So kommt ein Mal pro Woche eine Frau vom Tierheim mit kleinen Hunden vorbei, mit denen die Bewohner sich beschäftigen können. Außerdem gehen sie ein Mal in der Woche ins Schwimmbad.

Der weitere Plan sieht vor, dass ich mittwochs und donnerstags die Physiotherapeutin unterstütze. Diesen Mittwoch bin ich auch mit ihr mitgelaufen und habe mir alles angeschaut. Sie hat mir aber so viel erzählt und gezeigt, sodass ich leicht überfordert war. Ich konnte mir ja noch nicht mal die Namen der Bewohner merken, da vergesse ich auch, wie ich sie am besten im Sitzsack positionieren kann. Eigentlich sollte ich dann donnerstags selbst mit den Bewohnern Übungen machen, das habe ich aber heute gleich mal sein lassen. So wie es aussieht, werde ich dann doch wohl eher noch etwas mehr Zeit im Aktivitätenraum verbringen. Und wenn ich mich dann ein bisschen besser auskenne, kann ich hoffentlich auch mehr mit der Sozialarbeiterin zusammen machen.

Falls ihr euch ein Bild von Betheljada machen möchtet könnt ihr euch die Website ansehen. Die ist im Moment noch sehr unübersichtlich, in den nächsten Wochen wird aber eine neu gestaltete Seite online gehen. Ziemlich gut ist dafür die Facebookseite gestaltet.

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2 Gedanken zu “Erste Arbeitswoche

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