Fort Nieuw Amsterdam

In der letzten Woche war mein Laptop leider offline, daher bin ich jetzt etwas in Verzug geraten mit meinen Blogbeiträgen. Ihr müsst euch also erstmal mit meinem vorletzten Wochenende beschäftigen, bevor es dann Ende der Woche den Bericht zu meiner ersten Reise ins Inland gibt.

Zwar fängt die große Regenzeit offiziell erst irgendwann im März oder April an, trotzdem habe ich in den ersten zwei Wochen schon einiges an Regen abbekommen. Ich wollte mir vom Regen aber nichts vorschreiben lassen, deshalb habe ich mich in der Wetterapp meines Vertrauens informiert, wann es regnen sollte und dementsprechend meinen Ausflug nach Fort Nieuw Amsterdam geplant.

Todesmutig bin ich dann eine Stunde vor dem angekündigten Regen mit meinem Fahrrad losgedüst. Zum Glück ging es nach einmal Straße überqueren und einmal links abbiegen immer nur geradeaus. Da bekomme sogar ich es hin immer auf der richtigen Straßenseite zu fahren (hier ist Linksverkehr). Nach einer halben Stunde kam ich dann auch schon an meinem ersten Ziel, dem Bootanleger, an. Als ich dort war hatte es sich schon ganz schön zugezogen. Also beschloss ich erstmal in einem der beiden Restaurants vor Ort etwas zu essen und dort schön geschützt den Regen vorbeiziehen zu lassen. Gut gestärkt und mit viel zu viel Cola im Bauch habe ich mich mit meinem Fahrrad in einem Korjaal über den Suriname Fluss übersetzen lassen. Das ging ganz fix und von dort musste ich nur noch einen Kilometer fahren bis zu meinem Ziel.

Bei Fort Nieuw Amsterdam (wurde übrigens schon mal erwähnt im Beitrag Fort Zeelandia) angekommen, bin ich erstmal fröhlich an dem Eingang zum Freiluftmuseum vorbeigefahren. Stattdessen habe ich dort gehalten, wo ich viele Leute gesehen habe, das ist immer ein gutes Zeichen. Wie sich herausgestellt hat ist die Wiese dort anscheinend ein beliebtes Ausflugsziel für Familien und am Wasser saß ein Angler neben dem anderen. Nach einem Spaziergang entlang des Wassers und dem Entdecken des (kostenlosen) Hintereingangs des Museums (welchen ich aber dann erst später als solchen identifizierte), habe ich dann auch den Eingang zum Museum gefunden.

Das Fort war ganz anders als Fort Zeelandia. Es gab nur noch einzelne Gebäude zu besichtigen, in denen sich heute unterschiedliche Ausstellungen befinden. Zu den Gebäuden und manchen anderen Gegenständen gab es Informationstafeln. Leider gab es keine Führung, dadurch war es nicht ganz so spannend und ich habe nicht ganz so viel Neues gelernt. Wie ja alle aufmerksamen Leser schon wissen sollten, wurde Fort Nieuw Amsterdam an der Mündung von Suriname und Commewijne Fluss gebaut, um die Plantagen an beiden Flüssen zu schützen. Nachdem das Fort nicht mehr in seiner eigentlichen Funktion genutzt wurde, ist auch hier ein Gefängnis entstanden.

Da ich auch nicht viel mehr gelernt habt, gibt es die viel spannenderen Fotos. Und für alle die sich Sorgen machen, dass noch mehr Beiträge über weitere Fort-Besuche kommen, der kann beruhigt aufatmen: mehr gibt es nicht.

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