Plantage Peperpot

Letztes Wochenende fragte mich mein Vermieter, ob ich nicht Lust hätte mit ihm und noch zwei anderen Leuten eine Fahrradtour zu einer Plantage hier in der Nähe zu machen. Da ich noch gar nicht auf dem Schirm hatte, diese Plantage zu besuchen, sagte ich natürlich zu. Um morgens noch nicht in der knallenden Sonne fahren zu müssen, ging es schon um acht Uhr los. Zum Glück konnte ich ja am Freitag schon ausschlafen ;). Der erste Teil der Strecke war kurz, denn direkt in der Innenstadt von Paramaribo sind wir mit unseren Fahrrädern wieder mal auf ein Boot umgestiegen. Auf der anderen Seite angekommen, machten wir erstmal eine kurze Pause.

Dann ging es mit dem Fahrrad weiter. Auch diese Strecke war zum Glück nicht so lang, denn ohne jeglichen Schatten ist die Sonne trotz Fahrtwind ganz schön heiß. Bei der Plantage angekommen schauten wir uns erst das Besucherzentrum an, das einen kleinen Einblick in die Geschichte Surinams gibt. Besonders beeindruckt haben uns dann aber eher, die für hiesige Verhältnisse, super modernen Toiletten. Dort ging das Licht automatisch an, wenn man die Tür schloss!

Nach diesem Erlebnis ging es dann weiter mit dem Fahrrad durch die ehemalige Anbaufläche der Plantage. Wir konnten noch einige Kakao- und Kaffepflanzen sehen, ansonsten war alles überwuchert. Wie das so ist im Regenwald, leben dort ziemlich viele Tiere und mein Vermieter wusste zum Glück genau, wo er schauen musste. So konnten wir ziemlich schnell zwei Affen mit jeweils einem kleinen Affen auf dem Rücken sehen. Kurz vorm Ausgang sahen wir dann noch eine ganze Gruppe Affen, die über unseren Köpfen den Weg überquerten. Besonders anzuschauen war es, wie die Affen teilweise kurz sitzenblieben, um nach uns zu schauen und wir dort unten standen, um nach den Affen zu schauen.

Danach ging es wieder mit dem Fahrrad noch ein Stück weiter zu den ehemaligen Plantagehäusern, in denen früher die Besitzer wohnten. Im Moment wird dort gerade ein Guesthouse eröffnet. So bekamen wir die Möglichkeit uns das Haus anzuschauen und schon mal vor der Eröffnung Kaffee zu trinken und Kuchen zu essen – echter holländischer Apfelkuchen, zu holländischen Preisen. War aber super lecker! Von dort fuhren wir zu einer Frau, die die angeblich bessten Bananen- und Cassavechips (Cassave=Maniok) macht. Da mussten wir natürlich zugreifen und ich kann inzwischen bestätigen, dass sie echt lecker sind.

Unsere letzte Station waren dann noch Freunde von meinem Vermieter. Dort wurden wir mit Getränken, Bananenchips und anschließend noch einer leckeren Suppe verwöhnt. Das war ein super Abschluss des Tages. Leider mussten wir dann wieder aufs Fahrrad und durch die Mittagssonne zurück fahren.

Advertisements

2 Gedanken zu “Plantage Peperpot

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s