Nickerie und Bigi Pan

Was bietet sich an einem langen Osterwochenende mehr an, als einen Ausflug zu machen?! Also habe ich geschaut, was so angeboten wird und mich für eine Tour in die drittgrößte Stadt (Nieuw-)Nickerie und an den in der Nähe gelegenen See Bigi Pan entschieden. Samstag früh ging es los und als ich ins Auto stieg stellte sich heraus, dass meine beiden Mitreisenden Deutsche waren. Das ist bei den ganzen Niederländern hier zur Abwechslung natürlich auch mal ganz nett!

Auf dem Weg Richtung Nickerie haben wir dann schon erste Dinge erlebt. Plötzlich legte unser Guide eine Vollbremsung hin, weil vor uns ein Faultier dabei war, die Straße zu überqueren. Wir mussten natürlich erstmal aussteigen und Fotos machen. Der Guide hat dann das Tier an einem Stock sicher auf die andere Seite gebracht, damit es nicht überfahren wird. Außerdem haben wir noch gehalten, um Cassave- und Bananenchips zu kaufen, da meine Mitreisenden diese noch nicht probiert hatten.

In Nickerie angekommen haben wir den Markt besucht und unser Guide hat unser Mittagessen besorgt (Roti). Nickerie wirkte eher wie ein großes Dorf, als wie eine Stadt. Lediglich das Residence Inn Hotel in der Stadtmitte schien irgendwie auf eine Stadt hinzuweisen. Wie ich mich gerade bei Wikipedia informiert habe, hat Nickerie auch nur knapp 13.000 Einwohner.

In der Nähe von Nickerie wechselten wir dann vom Auto in ein Boot. Auf dem Weg zum See konnten wir erste Vögel beobachten. Am Bigi Pan angekommen, bezogen wir unsere Unterkunft, ein Holzhaus auf Pfählen. Nachdem wir uns auf den Sonnenliegen oder in der Hängematte ein bisschen ausgeruht hatten fuhren wir wieder mit dem Boot los. Pünktlich zum Sonnenuntergang kommen die Vögel nämlich in großen Scharen zu ihrem Schlafplatz. Wir konnten schon von weitem große Schwärme Vögel sehen. Besonders beeindruckend sahen die Gruppen des Roten Ibis aus. Denn, wie der Name schon verrät, sind die Vögel knallrot.

Am nächsten Morgen sind wir dann wieder mit dem Boot rausgefahren, um ein Schlammbad zu nehmen. Unterwegs sahen wir eine große Gruppe Flamingos rumstehen. Wir sind so nah wie möglich rangefahren, aber da das Wasser im See nicht tief ist und die Flamingos sich vor dem Motor erschrecken könnten, war das leider nicht ganz so nah :). Dann haben wir uns also noch eine Runde mit Schlamm eingeschmiert, bevor wir uns auf den Rückweg gemacht haben.

 

 

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